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Zur Person: Honey Deihimi

Sie ist jung, gebildet und Kosmopolitin: Die neue Integrationsbeauftragte des Landes Niedersachsen.

Honey Deihimi wurde am 11. September 1974 als Tochter iranischer Eltern in Wien geboren. Bereits 1993 kam die österreichische Staatsbürgerin zum ersten Mal nach Hannover, um dort Rechtswissenschaften und Europarecht zu studieren. Eine Kombination, die anderswo zum damaligen Zeitpunkt in Deutschland so nicht angeboten wurde. Im Anschluss an ihre Examina arbeitete Deihimi zunächst als Anwältin in einer Kanzlei in Brüssel, bevor sie 2005 beim Europäischen Parlament anfing. Zu ihren Aufgaben dort zählten unter anderem die Förderung des interkulturellen Dialogs mit dem Schwerpunkt "Arabische Welt" und die Pflege von Beziehungen zu Parteien und Religionsgemeinschaften, insbesondere dem Islam und den Mittelmeer- und Nachbarschaftsländern. Auch als Integrationsbeauftragte des Landes wird sie das Zusammenleben der Kulturen in Niedersachsen fördern. Hilfreich sind ihr dabei sicherlich ihre Sprachkenntnisse: Honey Deihimi spricht neben Deutsch unter anderem Englisch, Französisch, Italienisch und Farsi.

Heinke Liere

ReformZeit Nr. 2 / Juli 2007

Überzeugte Wahl-Niedersächsin und Europäerin

Am 2. Mai 2007 hat die Integrationsbeauftragte des Landes, Honey Deihimi, ihre Arbeit aufgenommen. Die Tochter iranischer Eltern mit österreichischem Pass soll das Zusammenleben verschiedener Kulturen in Niedersachsen unterstützen. Mit ReformZeit sprach sie über die Bedeutung von Integration.

Thema Integration erhält mehr Gewicht

Im Februar dieses Jahres hat die Landesregierung beschlossen, eine eigene Abteilung "Integration" im Innenministerium einzurichten, um die bestehenden Aktivitäten, Programme und Projekte organisatorisch zu bündeln.

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