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Malerei im Lichthof

Malerei im Lichthof

„Maria & Josef ohne Aufenthaltserlaubnis“ heißt die aktuelle Ausstellung im Lichthof des Verwaltungsgerichts mit 34 farbenfrohen und gegenständlichen Bildern von Uwe Müller-Fabian.

Den Titel zur Ausstellung gab das gleichnamige Bild „Stille Nacht, oder: Maria und Josef ohne Aufenthaltserlaubnis“, auf dem ein Mann versucht, seine Frau und deren Baby vor den Angriffen von Neonazis einerseits und dem Zugriff der Polizei und Behörden andererseits zu schützen. Ein passendes Thema für ein Gericht, das Asyl- und ausländerrechtliche Verfahren bearbeitet.

Der Lebenslauf des 1947 im Schwarzwald geborenen Uwe Müller-Fabian liest sich recht illuster: Zunächst studiert er Werbe- und Architekturdesign an der Hochschule der Künste in Berlin und dann drei Semester Archäologie, bevor er Anfang der Siebziger einige Jahre lang um die Welt reist und dabei unter anderem als Seemann, Bauarbeiter, Nachtwächter, Textildesigner, Detektiv und Tellerwäscher arbeitet. Nach seiner Rückkehr nach Berlin folgen weitere Studien an der Hochschule der Künste in freier Malerei und Bildhauerei. Heute lebt der Künstler mit seiner Familie nordwestlich von Berlin in Vehlefanz.

Bis zum 29. Oktober in der Galerie im Lichthof im Verwaltungsgericht Hannover, Eintrachtweg 19, montags bis donnerstags von 8.00 bis 15.30 Uhr, freitags von 8.00 bis 13.00 Uhr.

Mehr zum Künstler unter http://mueller-fabian.de/

Veranstaltet werden die Ausstellungen durch den Verein „Kunst im Verwaltungsgericht“. Weitere Informationen erteilt Wiebke Israel, Tel.: 0511 8111-136, E-Mail: wiebke.israel@ justiz.niedersachsen.de

Heinke Liere

ReformZeit 3 / Oktober 2010


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