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Projekt "LoHN" ist ein totgeborenes Kind

Ich habe Ihren Bericht aus der Zeitschrift "Reformzeit" mit großem Interesse gelesen.
Das Projekt "LoHN" ist ein totgeborenes Kind! Es wird ein leistungsorientiertes Handeln suggeriert, was aber in vielen Sparten nicht möglich ist. Außerdem liegen personelle Ist-Zustände vor, die nicht innerhalb von einigen Monaten zu verändern sind. Zur Erinnerung: Der Landtag wollte in einer Anfrage vom Landtag lediglich wissen, wie viel die einzelnen Ressorts kosten. Das waren fünf Fragen! Daraus entwickelte sich eine erstaunliche Aktivität im Ministerium, wovon alle betroffen wurden. Nur das Ministerium jedoch nicht!!! Ja, warum wohl nicht?! Schlussfolgernd muss man daraus das Resümee ziehen, dass im Ministerium anscheinend nicht leistungsorientiert gearbeitet wird!? "LoHN" hat für das Land Niedersachsen einen dreistelligen Millionen-Betrag in Euro gekostet! Für die Gewerbeaufsichtsverwaltung hat "LoHN" einen zweistelligen Millionen-Betrag gekostet!
Die Datenflut kann personell gar nicht ausgewertet werden! Falls dies doch der Fall wird, müsste man zu dem Schluss kommen, dass viel Personal, speziell in den höheren Laufbahnen über wäre!
Jeder private Unternehmer würde einen solchen Unsinn niemals vollziehen. Die Mittel, die bisher nicht verbraucht wurden, sollten zur Sanierung des Haushaltsdefizits verwendet werden.
Rüdiger Nolte, Gewerbeaufsichtsamt Göttingen

Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen.

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