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Bevorzugte Beförderung von Frauen fraglich

zum Beitrag "Traditionelles Rollenverständnis überwiegt" in der ReformZeit Ausgabe 1/ Februar 2005:


Nach meiner Erfahrung arbeiten Frauen in Teilzeit nicht nur, um Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren, sondern haben längst die angenehmen Seiten der Teilzeit erkannt! Vollzeit arbeiten sie eher notgedrungen, um einen bestimmten Lebensstandard zu erreichen bzw. zu halten. Aufgrund der nur noch mittelmäßigen Vergütung im öffentlichen Dienst ist Teilzeit für Familien mit Kindern reines Wunschdenken!
Es ist zu vermuten, dass Frau Hertlein-Scheider diese Problematik in ihre Überlegungen bisher nicht einbezogen hat. Und bei den genannten "Quoten"-Zahlen scheint mir die Forderung nach Weiterführung der bevorzugten Beförderung von Frauen eher fraglich.

Klaus Jürgen Böhm, TU Braunschweig
ReformZeit Nr. 2/ Mai 2005

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