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Niedersächsische Schulinspektion bietet keine Fortbildungen für Lehrer an

Bert Märkl, Leiter der Niedersächsischen Schulinspektion, schrieb uns einen Leserbrief zum Artikel „Landesverwaltung schnallt den Gürtel noch einmal enger” (ReformZeit Nr. 3/Oktober 2010). Darin stand irrtümlicherweise, die Schulinspektion führe Lehrerfortbildungen durch.

„In dem Beitrag ‚Landesverwaltung schnallt den Gürtel noch einmal enger‘ heißt es: ‚Das Kultusministerium wird die Aufgaben der Niedersächsischen Schulinspektion und des Niedersächsischen Landesamtes für Lehrerbildung und Schulentwicklung (NiLS) in einer neuen Behörde in Hildesheim zusammenfassen. Derzeit bieten beide Einrichtungen auch Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer an. Durch die Fusion können die Angebote besser aufeinander abgestimmt werden.‘

Dazu stelle ich der Richtigkeit halber fest: Die Niedersächsische Schulinspektion (NSchI) bietet überhaupt keine Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer an. Dies war auch seit Gründung niemals Aufgabe der Behörde. Somit kann die Fusion der NSchI mit dem Niedersächsischen Landesamt für Lehrerbildung und Schulentwicklung (NiLS) nicht zu einer besseren Abstimmung eines bestehenden Angebots beitragen.“

Anmerkung der Redaktion: Herr Märkl hat natürlich Recht. Fortbildungen bietet die Niedersächsische Landesschulbehörde an und nicht die Schulinspektion. Ziel der Inspektion ist die Qualitätsverbesserung an Schulen.
Nach Kabinettsbeschluss vom 9. November werden zum 1. Januar 2011 das Niedersächsische Landesamt für Lehrerbildung und Schulentwicklung (NiLS) und die Niedersächsische Schulinspektion (NSchI) aufgelöst. Deren bisherige Organisationseinheiten einschließlich ihrer Aufgaben werden auf das neu errichtete „Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)” übertragen. Das NLQ als Nachfolgeeinrichtung hat seinen Sitz in Hildesheim.


ReformZeit 4 / Dezember 2010

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