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Neuer Intranetauftritt mit mehr Möglichkeiten

Das neue Dienstrecht beeinflusst auch die tägliche Arbeit der Job-Börse. Aus diesem Grund wurde der Intranet-Auftritt der Job-Börse aktualisiert und an die neue Rechtslage angepasst.

Gleichzeitig war den Verantwortlichen wichtig, die veränderten Bedürfnisse ihrer Kunden zu berücksichtigen und die Job-Börse zukunftsfähig zu machen. "Der Adressatenkreis hat sich geändert", sagt Kerstin Ohlde von der Zentralstelle im Innenministerium. "An die Stelle der gemeldeten Beschäftigten sind inzwischen freiwillige Bewerbungen getreten. Über 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter suchen derzeit über die Job-Börse nach einem neuen Arbeitsplatz und nutzen den Beratungsservice." Auch für die Dienststellen des Landes, andere öffentliche Arbeitgeber oder Organisationen habe sich die Job-Börse zunehmend als Ansprechpartner in Fragen der Personalentwicklung etabliert. Der neue Intranetauftritt sollte daher in erster Linie anwenderfreundlicher werden, aber auch völlig neue Informationsmöglichkeiten bieten.

"Der Intranetauftritt sichert die Transparenz des landesinternen Arbeitsmarktes", sagt Sandrine Lüdtke von der Vermittlungsstelle der Job-Börse in der Regierungsvertretung Lüneburg, die die Projektleitung für die neue Datenbank übernommen hat. Dienststellen können ihre Stellenausschreibungen direkt einstellen, sodass Beschäftigte tagesaktuell nach Angeboten suchen können. Zudem wurden die Möglichkeiten zur Initiativbewerbung erweitert. "Interessenten können jetzt ein detaillierteres Profil hinterlegen, und vor allem können sie sich auch auf ,höherwertige’ Dienstposten und Stellen statt wie bisher nur auf gleichwertige Arbeitsplätze bewerben", sagt Sandrine Lüdtke. Eine weitere Verbesserung: Die bisherige regionale Zuordnung bei den Suchkriterien wurde geändert. Die Bewerberin oder der Bewerber kann nun eingrenzen, wie viele Kilometer der neue Arbeitsplatz vom Wohnort entfernt sein darf. "Das ist gerade für Teilzeitkräfte interessant, für die kurze Anfahrtswege besonders wichtig sind", so Kerstin Ohlde von der Zentralstelle. Ein nicht unwesentlicher Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Zudem bietet die Job-Börse auch für Personalentwickler der Dienststellen und allen anderen an PE-Themen Interessierten künftig ebenfalls mehr Service. Sie können sich dort zum Beispiel über die interkulturelle Öffnung oder den demographischen Wandel informieren und werden darüber hinaus auf Kongresse und Veranstaltungen aus den Bereichen Personalentwicklung, Personalwirtschaft oder Personalmanagement hingewiesen. Auch Ausbildungs- und Praktikumsplätze des Landes sollen künftig auf der Intranetseite der Job-Börse veröffentlicht werden.

Das Redesign des Intranetauftritts hat die Firma LüneCom übernommen. Sie hat die Seite grafisch überarbeitet, technisch angepasst und selbsterklärende Icons entwickelt, die die Anwenderinnen und Anwender sofort zur gesuchten Information oder Funktion führen. Zum 1. Juli wird der neue Intranetauftritt freigeschaltet und steht dann als Informationsplattform allen Beschäftigten offen.

http://intra.jobboerse.niedersachsen.de

Heinke Liere
ReformZeit 2 / Juni 2009

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