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eLearning in der Landesverwaltung

Um die Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für ein funktionierendes eLearning zu ermitteln, fördert das Innenministerium seit 2004 verschiedene Projekte in Verwaltung, Schulen und Unternehmen. Innenminister Uwe Schünemann nutzte die Eröffnung des eLearning-Tages, um eine positive Zwischenbilanz der bisherigen Aktivitäten der Landesregierung zu ziehen. Dabei nannte er unter anderem folgende Beispiele:

  • Angehende Verwaltungsfachangestellte können sich an den niedersächsischen Studieninstituten mit einem Übungsprogramm auf die Abschlussklausur zum Thema Allgemeines Verwaltungsrecht vorbereiten.
  • Ein Tag eines dreitägigen Präsenzkurses in kriminalistischer Tatortarbeit für Polizisten wird in einer Pilotgruppe durch eLearning ersetzt.
  • Angehende Einsatzleiter der Feuerwehr lernen mit einer Simulationssoftware, wie sie in verschiedenen Einsatzlagen die richtigen Entscheidungen treffen.
  • Das Chinesische Zentrum Hannover e.V., eine gemeinsame Gründung der Volksrepublik China und des Landes Niedersachsen, will chinesischen Sprachunterricht online anbieten. Die geplanten interaktiven Lerneinheiten für Hörverständnis und Wortschatz richten sich an Unternehmen und Bildungsträger, die Aktivitäten am chinesischen Markt entwickeln wollen.

In der zweiten Jahreshälfte soll eine Evaluation der Projekte folgen, um zu ermitteln, wie ein Landeskonzept für die weitere Einführung und Umsetzung von eLearning in Niedersachsen aussehen kann. Fest steht: "Es ist sinnvoll, eLearning als eine selbstverständliche Art der Fort- und Weiterbildung zu etablieren", sagt Dr. Norbert Kania, der im Innenministerium für die ressortübergreifende Steuerung und Koordinierung von Multimedia zuständig ist. Gerade für das Flächenland Niedersachsen biete die Lernform große Vorteile, um Grundlagenwissen an eine große Zielgruppe zu vermitteln oder um auf Präsenzseminare vorzubereiten.

Weitere Informationen über Dr. Norbert Kania, Tel. 0511/120-63 65
e-Mail: norbert.kania@mi.niedersachsen.de

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