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Verfassungsschutz informiert über Rechtsextremismus


Verfassungsschutz informiert

Das Erscheinungsbild des Rechtsextremismus hat sich gewandelt; an die Stelle der kriegsfixierten Ewiggestrigen ist eine Jugendszene getreten, die über eine eigene Symbolik, einen eigenen Verständigungscode und über ein breitgefächertes mediales Angebot verfügt. Eine Wanderausstellung des Niedersächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz gibt derzeit einen Überblick über die aktuellen rechtsextremistischen Erscheinungsformen und Werbemethoden.

Ein kurzer Film führt in das Thema der Ausstellung ein und vermittelt einen Eindruck von den jüngeren Entwicklungen der rechtsextremistischen Szene. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Beispiele rechtsextremistischer Musik. Gerade Musik zielt auf emotionale Wirkung und bricht Tabus, wodurch sie für Jugendliche verführerisch ist. Zwei "Musikboxen" spielen daher jeweils zwölf verschiedene Musikstücke unterschiedlicher Stilrichtungen, stellen Liedtexte und CD-Illustrationen vor, präsentieren Kurzprofile der Bands und informieren zudem über die strafrechtliche Relevanz der Musik. Auch die Nutzung des Internets durch Foren, Chatrooms oder den Versand von Devotionalien oder geschichtsverfälschender Literatur wird in der Ausstellung veranschaulicht.

Die nächsten Stationen der Ausstellung sind:

Rathaus Hannover, 19. April – 4. Mai 2006

CD-Kaserne Celle, 6. – 16. Juni 2006

Osnabrück, 20. Juni – 20. Juli 2006

Munster, 18. – 30. September 2006

Die Ausstellung kann beim Nds. Landesamt für Verfassungsschutz für weitere Stationen gebucht werden. Nähere Informationen unter Tel. 0511/67 09-569.

Heinke Liere
ReformZeit Nr. 1/ März 2006

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